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Kunst, Kultur & Tradition

Die ladinische Sprache

Wenn die Grödner unter sich sind, sprechen sie vorwiegend Ladinisch. Diese alte Sprache geht auf die Zeit der römischen Besiedlung des Alpenhauptkammes zurück und weist auffallende Ähnlichkeiten mit dem Altkastilischen, dem Provenzalischen und der katalanischen Sprache auf. Die italienische Sprache beispielsweise ist erst einige Jahrhunderte später entstanden. Heute wird das Ladinische, einst die verbreitetste Sprache in der Alpenregion, noch in einigen Sprachinseln gesprochen: in den ladinischen Dolomitentälern von Gröden, Gadertal, Fassatal, Buchenstein und Ampezzo (überall mit besonderem Lokalkolorit), ferner im Friaul sowie im Kanton Graubünden in der Schweiz (auch hier mit wesentlichen Unterschieden zwischen einem Tal und dem anderen).

 

Die Grödner Holzschnitzerei. Eine langjährige Tradition.

Der Kunstsinn der Grödner ist weltbekannt, vor allem die sakrale und profane Holzschnitzkunst. Das Holzschnitzen hat in Gröden Tradition und ist zu Beginn des 17. Jh. entstanden um die lange Winterzeit zu überbrücken. Bis vor hundert Jahren noch war Gröden ein abgeschiedenes, schwer zugängliches Hochtal, das seine Einwohner zu einem Nebenerwerb zwang. Im Winter wurde geschnitzt und im Sommer wurde alles in die Welt hinausgetragen und verkauft. Aus Not wurde ein Kunstwerk, dessen besonders wertvolle Exemplare Sie im Heimatmuseum bewundern können.

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